Forschungsstudie des Universitätsklinikums Heidelberg
Natural History Study mit EEG-Daten bei Dup15q-Syndrom
Ihre EEG-Daten können helfen, die Besonderheiten von Epilepsie bei Dup15q besser zu verstehen und die Diagnose sowie Behandlung künftig zu unterstützen.
Der Upload führt direkt zum sicheren Datenbereich des Universitätsklinikums Heidelberg.
Falls Ihr Krankenhaus die EEG-Daten zunächst nicht herausgeben möchte, können Sie diese Vorlage für Ihre Datenanfrage nutzen.
Jedes EEG hilft
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Worum geht es?
Die Studie untersucht die Besonderheiten des EEGs und der Epilepsie bei Menschen mit Dup15q-Syndrom. Dafür werden Informationen aus dem Dup15q-Register mit EEG-Untersuchungen verknüpft.
Im Mittelpunkt steht die genauere Charakterisierung eines EEG-Merkmals, das bereits in wissenschaftlichen Arbeiten beschrieben wurde. Dieses Merkmal könnte bei der Diagnose und Behandlung des Dup15q-Syndroms hilfreich sein.
Für die Forschung fehlen noch viele EEG-Daten
Bislang stehen für die Natural-History-Studie nur wenige EEG-Untersuchungen zur Verfügung. Um Dup15q besser zu verstehen, benötigen die Forschenden deutlich mehr Daten - aus unterschiedlichen Altersgruppen und möglichst über mehrere Zeitpunkte hinweg.
Die Datenlücke auf einen Blick
30Patient:innen mit vorhandenen EEG-Daten
5.564geschätzt Menschen mit Dup15q in Deutschland
EEG-Daten vorhanden0,54 %
Das bedeutet: Für weniger als 1 von 100 geschätzten Menschen mit Dup15q liegen aktuell EEG-Daten vor.
Diese langfristige Betrachtung zeigt, wie sich das Dup15q-Syndrom und mögliche epileptische Veränderungen im Laufe des Lebens entwickeln. Jedes zusätzliche EEG, mit oder ohne Epilepsie, ist deshalb wertvoll.
Die gewonnenen Erkenntnisse schaffen eine wichtige Grundlage für die weitere Forschung. Sie können künftig dabei helfen, gezieltere Therapien und neue Medikamente für Menschen mit Dup15q zu entwickeln.
So funktioniert die Teilnahme
1
Alle EEG-Rohdaten anfordern
Bitten Sie Krankenhäuser sowie Neurolog:innen um möglichst alle vorhandenen EEG-Untersuchungen Ihres Kindes. Benötigt werden die Daten der EEG-Ableitungen (Rohdaten), nicht nur die schriftlichen Befunde. Falls die Herausgabe schwierig ist, nutzen Sie gerne unsere Vorlage für die Datenanfrage.
2
EEG-Daten übermitteln: zwei Wege
Sie entscheiden selbst, welcher Weg für Sie am besten passt.
Direkter Upload über den Link
Bündeln Sie die EEG-Rohdaten möglichst in einer Datei und benennen Sie diese mit Name und Geburtsdatum Ihres Kindes, z. B. Max_Mustermann_01.01.2000. Versehen Sie einzelne Untersuchungen mit dem Untersuchungsdatum und laden Sie die Daten sicher direkt beim Universitätsklinikum Heidelberg hoch.
Unterstützen Sie die langfristige Forschung zusätzlich durch die Teilnahme am Dup15q-Patientenregister. Ihre Angaben helfen, den natürlichen Verlauf von Dup15q besser zu verstehen und künftige Forschungsprojekte vorzubereiten. Mehr zum Patientenregister
Patientenregister: Wissen langfristig bündeln
Das Dup15q-Patientenregister begleitet Menschen mit Dup15q über viele Jahre und hilft dabei, den natürlichen Krankheitsverlauf besser zu verstehen. Die Daten aus dem Register können mit EEG-Untersuchungen verknüpft werden - und sind damit ein wichtiger Baustein für diese Studie.
Warum teilnehmen?
Der erste Online-Fragebogen dauert etwa 30 bis 45 Minuten, danach folgen kürzere jährliche Aktualisierungen.
Die gesammelten Informationen helfen Familien und Fachpersonal, Dup15q besser zu verstehen und Versorgung sowie Forschung weiterzuentwickeln.
Registrierte Personen können gezielt über passende zukünftige Forschungs- und Therapiestudien informiert werden.
Alle Registerdaten werden pseudonymisiert gespeichert. Ein Austritt ist jederzeit per E-Mail möglich.
Universitätsklinikum Heidelberg Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Sektion pädiatrische Epileptologie Epilepsiediagnostik K1 Neurologie Dup15q Projekt Im Neuenheimer Feld 430 69120 Heidelberg
Datenschutz: Alle erhobenen Daten werden vertraulich behandelt, pseudonymisiert gespeichert und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke im Rahmen dieser Studie verwendet.